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FFC-Story

 

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FFC Heimpremiere lässt viele Fragen offen

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Sarah Meinerz (li.) konnte mit ihrem Team nur einen Punkt einfahren. (Foto Mirko Kappes)

FFC Heimpremiere lässt viele Fragen offen

Recklinghausen. Ein Unentschieden gegen die Reserve des VfL Bochum steht unter dem Strich nach der Partie am heutigen Sonntagnachmittag zu Buche. Nicht mehr, nicht weniger. Aber das zweite Meisterschaftsspiel lässt viele Fragen offen.

Der FFC startete schwer, sehr schwer in das Match. Von Beginn an verstand es die komplette Formation nicht den Ball flüssig durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Immer wieder verzettelten sich die Recklinghäuser Akteurinnen in unnötige Dribblings, unpräzises Passspiel und viel zu große Abstände zu den Gegenspielerinnen. Wenig Produktivität sahen dies die knapp 100 Zuschauer im Stadion Hohenhorst.

Nimmt man jetzt die besonderen Umstände unter die Lupe, der VfL Bochum musste mit einer Feldspielerin im Tor agieren und war nach der gelb-roten Karte in der 72. Minute in Unterzahl, so kann man schon ins Grübeln kommen, warum es dem Team nicht gelang Druck auszuüben. Zu gut ist wissen die Recklinghäuserinnen was Improvisieren heißt. Oft genug war man in der abgelaufenen Saison in ähnlicher Situation und es schweißte noch ein Stück weit mehr zusammen auf dem Spielfeld. Diese Erinnerung schien aber am heutigen Tag verloren gegangen zu sein sonst wäre man konsequenter mit dieser Situation umgegangen.

Bochum startete spritziger und lauffreudiger. Geschickt wurden die riesen Abstände in den FFC Reihen genutzt und es viel dem Team von der Castroper Straße nicht schwer den eigenen Verteidigungskorridor und das Mittelfeld zu überwinden. Torgefahr vermieden aber auch die Gäste ab dem 16er, so dass sie kein Kapital daraus schlagen konnten. Zielstrebige FFC Angriffe blieben aber auch aus und es galt nicht viel zu klären in der eigenen Abwehr.

Die wenigen Angriffe über die sonst so gefährlichen FFC Flügel verpufften in Ungenauigkeit, mangelnder Übersicht oder viel zu großer Hektik in der letzten Aktion. Zwei nennenswerte Aktionen gab es zu sehen. Das 1:0 durch Chiara Tat per Kopf in der 23. Minute nach einer Hereingabe von der linken Seite und einem zu kurzen Klärungsversuch der VfL Torfrau. 34. Minute marschiert Marina Kruse im Alleingang auf das Bochumer Tor doch zieht links am Tor vorbei. Dies hätte für Sicherheit sorgen können doch leider konnte die Führung nicht ausgebaut werden. Schiedsrichter Markus Lauf pfiff zur Halbzeitpause.

Zweiter Durchgang. Gleiches Spiel wie in Halbzeit eins. Bochum mehr Ballsicherheit, Passgenauigkeit, besseres Ausnutzen der Räume und viel mehr Laufbereitschaft. Recklinghausen mit permanenter weiterer kräftezehrender Einzelaktion oft ohne Sinn und Verstand. Das Highlight des VfL Bochum folgt direkt zu Beginn. Konter in der 53. Minute. Das Mittelfeld wird via langem Pass schnell überwunden Patricia Pape geht auf die FFC Abwehrreihe zu umspielt sie unter Bedrängnis und vollendet verdient zum 1:1 Ausgleich ins linke lange Eck. Der Schockmoment für den FFC war gekommen. Wer jetzt dachte der Hahn wird aufgedreht sah sich getäuscht. Der Wille war da und immer mal wieder hatte man das Gefühl jetzt geht’s los, aber mehr als laue Versuche in gleichem unzuverlässigem Prinzip sprangen nicht dabei raus. Dazwischen sahen die Vestischen sich immer wieder den Kontern der Bochumerinnen ausgesetzt, doch auch diese wussten ihre optische und physische Überlegenheit nicht zu nutzen.

Jetzt kam der Fußballgott ins Spiel. Glück muss man sich erarbeiten sagt man. Aber auch das Glück, dass die FFC Mädels sich letztes Jahr aufgebaut hatten scheint aufgebraucht. 72. Minute. Eine Flanke in den Strafraum von der rechten Seite setzt auf und die VfL Spielerin bekommt den Ball an den ausgestreckten Arm. Elfmeter für Recklinghausen! Anna-Lena Klos läuft an und trifft leider nur die Latte. Kein Glück in dieser Situation. Nummer Zwei. 88. Minute. Kurz ausgeführter Standard. Flanke von der linken Seite. Der Ball kommt mustergültig auf den Kopf von Anna-Lena Klos, aber geht knapp links am Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite kommt der VfL Bochum zum letzten Konter der Partie. Laufduell zwischen der FFC Kapitänin und der VfL Angreiferin bis tief in den Strafraum, doch mit einem Monstertackling gelingt es der zuvor glücklosen Klos den Ball zu klären und den Punkt zu retten. Abpfiff, das war es am Hohenhorst.

Zieht man ein Fazit, so geht das Remis in Ordnung. Gerade, weil es der VfL geschickt und hochmotivativ verstanden hat das FFC Spiel zu unterbinden.

FFC Coach Krznar wirkte angefressen. "Ich bin schon ein Stück weit traurig, dass es uns heute nicht gelungen ist mehr aus dem Spiel herauszuholen. Ein bisschen schäme ich mich auch, denn schließlich wollten wir den zahlreichen Zuschauern eine andere Vorstellung bieten. Denn eigentlich stehen wir für attraktiven Offensivfußball und bieten diesen auch an. Aber ich muss meine Mannschaft auch in Schutz nehmen. Denn sie hat an diesem Wochenende Schwerstarbeit geleistet. Und das erklärt auch schnell die heute optisch wahrnehmbare physische Non Präsenz im Spiel. Die meisten der Spielerinnen die heute auf dem Feld waren haben es in der Vorbereitung und zum Saisonstart rausgerissen. Und genau diese Spielerinnen waren auch gestern in Bocholt beim BV im Turniereinsatz. Das war als Testmöglichkeiten für alle die Spielerinnen gedacht, die wenig Spielpraxis haben. Ein Stück weit aufzuholen. Aber sparen wir uns das." bricht der Trainer den Satz ab.

Doch wie meint Krznar das? "Viele weitere haben einen Trainings- und somit Leistungstand von höchstens 50 Prozent. Ich habe schon oft auf die eher suboptimale Vorbereitung hingewiesen. Im Schnitt war die Urlaubsabwesenheit schon extrem. Dazu kommen kurzfristige persönliche Einflüsse an Terminen mit einer Wichtigkeit, die ich als ehemaliger Leistungssportler, mit Herz für die Sache nicht immer verstehen, aber akzeptieren muss. Ich stand selbst 180 Minuten nach meiner Hochzeit 1996 im Revierderby SC Westfalia Herne gegen DSC Wanne- Eickel zwischen den Pfosten. Danach ging es dann ab zur Party. Aber nicht jeder verfolgt seine Leidenschaft komplett leidenschaftlich. Was ich damit sagen will ist einfach. Die Disziplin innerhalb des Kaders und einer Menge Spielerinnen muss ein ganz anderes Gesamtbild in den nächsten Wochen abgeben. Dann kann es was werden mit der Mannschaft. Aber das muss vom Team selbst und jeder Spielerin gesteuert werden. Mein Anspruch ist es. Und der ist nun mal maßgeblich für alles was hier passiert." erklärt der FFC Coach.

Gefühlte Niederlage? "So ein bisschen. Aber auch Schuss vor den Bug im richtigen Moment würde ich sagen. Und das Unentschieden geht in Ordnung. Was ist denn passiert? Nichts! Der Ball rollt morgen schon weiter und wir wissen alle woran wir zu arbeiten haben. Das werden wir in den nächsten Wochen intensivieren. Die Einen mehr, die Anderen weniger. Das ergibt sich aus Rückstand und Vorsprung. Und gehört zum Fußball dazu. Ich denke da absolut positiv. Und kenne meine Mannschaft genau." sagt Krznar.

Der FFC geht ab kommenden Sonntag erstmal auf Auswärtstournee. Finnentrop, Mecklenbeck und Gütersloh stehen auf dem Spielplan.


© | FFC Presse | 21.08.16 | 21.38 Uhr